{"id":3568,"date":"2019-04-14T21:37:31","date_gmt":"2019-04-14T19:37:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alpenverein.de\/geschichte\/?post_type=portrait&#038;p=3568"},"modified":"2020-09-18T11:36:13","modified_gmt":"2020-09-18T09:36:13","slug":"sektion-leipzig","status":"publish","type":"portrait","link":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/blog\/portrait\/sektion-leipzig\/","title":{"rendered":"Sektion Leipzig"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 31. Mai, und damit nur knapp drei Wochen nach der Gr\u00fcndung des DAV, wurde die Sektion Leipzig ins Leben gerufen. 150 Jahre sp\u00e4ter kann sie auf eine bewegte Geschichte zur\u00fcckblicken: <\/p>\n\n\n\n<p>1879 erlangte sie ihre erste H\u00fctte, die Mandronh\u00fctte, bis 1913 folgten f\u00fcnf weitere, die alle im Zuge des Ersten Weltkriegs abgetreten wurden. 1907 hatte sich au\u00dferdem aus der Sektion bereits eine zweite, die Sektion Jung-Leipzig, entwickelt. Mit dem Verlust der H\u00fctten geriet das <a href=\"https:\/\/www.alpenverein.de\/geschichte\/blog\/geschichte-klettern-freiklettern\/\"  rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Elbsandsteingebirge (opens in a new tab)\">Elbsandsteingebirge<\/a> mehr als zuvor in den Fokus der Mitglieder, gerade Felix Simon, der 1932 an der Nanga-Parbat-Kundfahrt teilnahm, hatte daran ma\u00dfgeblichen Anteil.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Verbot der Alpenvereine 1945 und der Herausbildung zweier Staatswesen spaltete sich der Weg der Sektion Leipzig: In der Bundesrepublik entstand 1953 die Leipziger Exilsektion, zun\u00e4chst mit Sitz in Wuppertal, dann in M\u00fcnchen, die die 1927 von der Sektion Leipzig erbaute Sulzenau-H\u00fctte \u00fcbernahm. <\/p>\n\n\n\n<p>Da sie sich in den Folgejahrzehnten mehr und mehr zu einer bayerischen Sektion entwickelt hatte, \u00e4nderte sie 1995 ihren Namen in Sektion Sulzenau. Nach der Aufl\u00f6sung der DDR entstand dann, unter anderem aus dem Zweig der ehemaligen Sektion Leipzig in der DDR, die Sektion Leipzig\/Sachsen, die heutige Sektion Leipzig, die 2008 die Sulzenauh\u00fctte wiedererwarb. <\/p>\n\n\n\n<p>Die heute \u00fcber 4.000 Mitglieder z\u00e4hlende Sektion zeichnet sich vor allem durch ihre vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit aus und verwaltet neben drei H\u00fctten unter anderem vier Klettergebiete. Einen j\u00e4hrlichen Sektions-H\u00f6hepunkt bildet das Bergfilmfestival in den Hohburger Bergen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 31. Mai, und damit nur knapp drei Wochen nach der Gr\u00fcndung des DAV, wurde die Sektion Leipzig ins Leben gerufen. 150 Jahre sp\u00e4ter kann sie auf eine bewegte Geschichte zur\u00fcckblicken: 1879 erlangte sie ihre erste H\u00fctte, die Mandronh\u00fctte, bis 1913 folgten f\u00fcnf weitere, die alle im Zuge des Ersten Weltkriegs abgetreten wurden. 1907 hatte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":3843,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/3568"}],"collection":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait"}],"about":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portrait"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/3568\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5135,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/3568\/revisions\/5135"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3843"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}