{"id":6001,"date":"2019-07-31T16:11:38","date_gmt":"2019-07-31T14:11:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alpenverein.de\/geschichte\/?post_type=portrait&#038;p=6001"},"modified":"2020-09-01T13:04:02","modified_gmt":"2020-09-01T11:04:02","slug":"sektion-gleiwitz","status":"publish","type":"portrait","link":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/blog\/portrait\/sektion-gleiwitz\/","title":{"rendered":"Sektion Gleiwitz"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Stadt Gleiwitz liegt in Oberschlesien und blieb im Gegensatz zu ihrer Nachbarstadt Kattowitz nach der Abtretung Ostoberschlesiens in Folge des Versailler Vertrages im Jahre 1922 beim Deutschen Reich. Gleiwitz war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt (Eisenbahn und Industriehafen) und ein Industriezentrum (Maschinenbau, Gie\u00dfereien, verarbeitende Eisenindustrie). Zur Zeit der Gr\u00fcndung der Sektion Gleiwitz hatte die Stadt etwa 20.000 \u00fcberwiegend deutschsprachige Einwohnerinnen und Einwohner.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei vielen anderen Sektionen dieser Gegend hing auch die Gr\u00fcndung der Sektion Gleiwitz mit der Sektion Breslau zusammen. 1893 begannen Mitglieder der Sektion Breslau die Gr\u00fcndung einer eigenen Sektion vorzubereiten, aus der wenig sp\u00e4ter, am 1. Januar 1895, die Sektion Gleiwitz hervorging.<\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend startete die Sektion bereits im ersten\nJahr mit mehr als 100 Mitgliedern und steigerte sich sowohl vor dem Ersten als\nauch vor dem Zweiten Weltkrieg auf etwa 600 Mitglieder. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese entstammten dabei dem lokalen Bildungsb\u00fcrgertum aus\nGleiwitz und ganz Oberschlesien.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits im Jahr der Gr\u00fcndung erlangte die alpenferne\nSektion ein eigenes alpines Arbeitsgebiet in der Glocknergruppe der Hohen\nTauern, wo am 24. Juli 1900 die Gleiwitzer H\u00fctte er\u00f6ffnet wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem in Folge des Zweiten Weltkrieges die\nSektionsaktivit\u00e4ten im Januar 1945 endeten, wurde sie \u2013 auf Initiative des DAV\n\u2013 von ehemaligen Mitgliedern 1953 wiedergegr\u00fcndet und ihr Sitz nach L\u00fcbeck\nverlegt. Hauptmotiv war dabei die Aufrechterhaltung der Besitzanspr\u00fcche auf die\nGleiwitzer H\u00fctte, die sie bis 1973 betreute. Da ihre Mitgliederzahl seit der\nWiedergr\u00fcndung nie an die Zahlen der Vorkriegszeiten herankam und ihre\nMitglieder \u00fcber das ganze Bundesgebiet verteilt waren, wurde die Sektion 1982\naufgel\u00f6st und als Ortsgruppe der Sektion Tittmoning angeschlossen, die deren\nTradition weiterf\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadt Gleiwitz liegt in Oberschlesien und blieb im Gegensatz zu ihrer Nachbarstadt Kattowitz nach der Abtretung Ostoberschlesiens in Folge des Versailler Vertrages im Jahre 1922 beim Deutschen Reich. Gleiwitz war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt (Eisenbahn und Industriehafen) und ein Industriezentrum (Maschinenbau, Gie\u00dfereien, verarbeitende Eisenindustrie). Zur Zeit der Gr\u00fcndung der Sektion Gleiwitz hatte die Stadt etwa [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":6337,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6001"}],"collection":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait"}],"about":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portrait"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6721,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6001\/revisions\/6721"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6337"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}