{"id":6017,"date":"2019-08-31T11:12:51","date_gmt":"2019-08-31T09:12:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alpenverein.de\/geschichte\/?post_type=portrait&#038;p=6017"},"modified":"2020-09-01T13:10:19","modified_gmt":"2020-09-01T11:10:19","slug":"sektion-graudenz","status":"publish","type":"portrait","link":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/blog\/portrait\/sektion-graudenz\/","title":{"rendered":"Sektion Graudenz"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Stadt Graudenz, das heutige Grudzi\u0105dz, liegt am\nOstufer der Weichsel, in einem Teil der fr\u00fcheren preu\u00dfischen Provinz\nWestpreu\u00dfen. Die damalige industriereiche preu\u00dfische Kreisstadt hatte durch\nihre Lage an der Weichsel und ihren Eisenbahnanschluss eine gute\nVerkehrsanbindung. Auch die gro\u00dfe Garnison machte die Stadt zu einem wichtigen\nZwischenzentrum mit etwa 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zur Zeit der\nSektionsgr\u00fcndung.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>In den ersten Jahresberichten der 1888 gegr\u00fcndeten Sektion\nDanzig des D\u00d6AV tauchen bereits vereinzelte Mitglieder mit Wohnsitz in Graudenz\nauf, sodass sich 1909 eine eigene Sektion Graudenz mit etwa 40 Mitgliedern\nkonstituieren konnte. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Sektion bot Vortr\u00e4ge, teilweise auch mit Lichtbildern,\nan und lud zu w\u00f6chentlichen Kegelabenden und Reiseberichten von Mitgliedern\nein. Dar\u00fcber hinaus standen gemeinsame Wanderungen in der Umgebung von Graudenz\nauf dem Programm. Ein eigenes Arbeitsgebiet in den Alpen hatte die Sektion\nnicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis Kriegsbeginn 1914 stieg die Mitgliederzahl kontinuierlich auf etwa 70 an, um im Dezember 1919 wieder auf knapp unter 50 abzusinken. Nachdem weite Teile Westpreu\u00dfens und auch die Stadt Graudenz als ein Ergebnis des Versailler Vertrages 1919 an das neu entstandene Polen abgetreten werden mussten, wurde die Sektion Graudenz des D\u00d6AV 1920 aufgel\u00f6st. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadt Graudenz, das heutige Grudzi\u0105dz, liegt am Ostufer der Weichsel, in einem Teil der fr\u00fcheren preu\u00dfischen Provinz Westpreu\u00dfen. Die damalige industriereiche preu\u00dfische Kreisstadt hatte durch ihre Lage an der Weichsel und ihren Eisenbahnanschluss eine gute Verkehrsanbindung. Auch die gro\u00dfe Garnison machte die Stadt zu einem wichtigen Zwischenzentrum mit etwa 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":5023,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6017"}],"collection":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait"}],"about":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portrait"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6017\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6722,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6017\/revisions\/6722"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5023"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6017"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}