{"id":6057,"date":"2019-08-31T15:36:17","date_gmt":"2019-08-31T13:36:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alpenverein.de\/geschichte\/?post_type=portrait&#038;p=6057"},"modified":"2020-09-01T16:31:52","modified_gmt":"2020-09-01T14:31:52","slug":"sektion-stettin","status":"publish","type":"portrait","link":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/blog\/portrait\/sektion-stettin\/","title":{"rendered":"Sektion Stettin"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Provinzhauptstadt der Provinz Pommern war zum\nZeitpunkt der Sektionsgr\u00fcndung 1886 gr\u00f6\u00dfter und wichtigster Hafen an der damals\ndeutschen Ostsee und ein bedeutender Industriestandort. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Mitglieder der Sektion Stettin kamen \u00fcberwiegend aus\ndem gehobenen Bildungsb\u00fcrgertum der Stadt. Der hanseatisch b\u00fcrgerliche\nCharakter der Sektion Stettin wird umso deutlicher, wenn man bedenkt, dass\nStettin \u00fcber eine sehr gro\u00dfe Milit\u00e4rgarnison verf\u00fcgte und Standort der\nkaiserlichen Marine war und kaum Milit\u00e4rs in den erhaltenen Mitgliederlisten\nder Sektion aus der Zeit vor 1900 aufgef\u00fchrt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sektion Stettin entwickelte sich nach anf\u00e4nglicher\nStagnation in den ersten zehn Jahren z\u00fcgig zu einer der gr\u00f6\u00dferen Sektionen des D\u00d6AV\nund erreichte mit etwa 400 Mitgliedern vor dem Ersten Weltkrieg einen ersten\nH\u00f6hepunkt. Nach kriegsbedingter Stagnation auf etwas niedrigerem Niveau stieg\ndie Mitgliederzahl bis 1930 rasch auf etwa 1.400 Mitglieder an, ehe sie dann\nauch durch die neuen politischen Bedingungen ab 1933 auf etwa 800 im M\u00e4rz 1943\nabsank. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Sektion betreute bis zum Ende des Ersten Weltkrieges ein umfangreiches Wegenetz (Wegebau, Wegeunterhalt und Wegemarkierung) in den s\u00fcdwestlichen \u00d6tztaler Alpen (Hohe Wilde) und erbaute dort die Stettiner H\u00fctte am Eisj\u00f6chl.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Verlust des Arbeitsgebietes in Folge des Ersten\nWeltkrieges bem\u00fchte sich die Sektion um ein neues Arbeitsgebiet und erhielt das\nNavistal in Tirol zugewiesen. Zu einem H\u00fcttenbau kam es durch die\nwirtschaftlichen und politischen Ereignisse nach 1929 nicht mehr. Sp\u00e4testens im\nApril 1945 endete die Sektionsaktivit\u00e4t und die Sektion wurde aufgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Provinzhauptstadt der Provinz Pommern war zum Zeitpunkt der Sektionsgr\u00fcndung 1886 gr\u00f6\u00dfter und wichtigster Hafen an der damals deutschen Ostsee und ein bedeutender Industriestandort. Die Mitglieder der Sektion Stettin kamen \u00fcberwiegend aus dem gehobenen Bildungsb\u00fcrgertum der Stadt. Der hanseatisch b\u00fcrgerliche Charakter der Sektion Stettin wird umso deutlicher, wenn man bedenkt, dass Stettin \u00fcber eine sehr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":6340,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6057"}],"collection":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait"}],"about":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portrait"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6057\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6741,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6057\/revisions\/6741"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6057"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}