{"id":6067,"date":"2019-08-31T13:30:26","date_gmt":"2019-08-31T11:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alpenverein.de\/geschichte\/?post_type=portrait&#038;p=6067"},"modified":"2020-09-18T12:15:22","modified_gmt":"2020-09-18T10:15:22","slug":"sektion-asch-heute-sektion-pfaffenhofen-asch","status":"publish","type":"portrait","link":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/blog\/portrait\/sektion-asch-heute-sektion-pfaffenhofen-asch\/","title":{"rendered":"Sektion Asch, heute Sektion Pfaffenhofen-Asch"},"content":{"rendered":"\n<p>Asch\n\u2013 heute tschechisch A\u0161 \u2013, ganz im Nordwesten B\u00f6hmens an den\nGrenzen zu Sachsen\/Vogtland und Bayern\/Fichtelgebirge gelegen, hatte zur\nGr\u00fcndungszeit der Sektion 1878 knapp 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner und\nwar stark von der Textilindustrie gepr\u00e4gt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die\nalpenferne Sektion suchte sich ihr Arbeitsfeld zun\u00e4chst ortsnah im\nFichtelgebirge und am Hainberg bei Asch. Am letzteren wurde 1884 ein Schutzhaus\nerrichtet und der Bau eines Bismarckturmes 1904 am Gipfel bef\u00f6rdert. Das\numfangreiche Wegenetz wurde gepflegt. <\/p>\n\n\n\n<p>Als\nalpines Arbeitsgebiet wurde das Paznauntal und Samnaun \u00fcbernommen und dort in\nden Wegebau und eine Noth\u00fctte am K\u00fcbelgrund investiert. 1896 konnte die Ascher\nH\u00fctte am Rotplei\u00dfkopf er\u00f6ffnet werden. Dar\u00fcber hinaus erschlossen die\nkletterfreudigen Mitglieder in der \u201eRommersreuther Schweiz\u201c s\u00fcdlich von Asch\nbereits vor dem Ersten Weltkrieg einen \u201eKlettergarten\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach\ndem Ersten Weltkrieg geh\u00f6rte das Gebiet um Asch zur neugegr\u00fcndeten\nTschechoslowakischen Republik, die Sektionen wurden aufgefordert, ihre\nZugeh\u00f6rigkeit zu ausl\u00e4ndischen Organisationen zu beenden oder sich aufzul\u00f6sen.\nAus der Sektion Asch wurde deshalb bis zur \u201eAnnexion\u201c 1938 der Deutsche\nAlpenverein Asch. Nach der Aufl\u00f6sung der Sektion 1945 sammelten sich ehemalige\nMitglieder in Selb und gr\u00fcndeten dort 1951 die Sektion neu. 1956 erfolgte die\nSitzverlegung nach M\u00fcnchen und sp\u00e4ter verlegte man den Sitz nach Pfaffenhofen.\nDie Mitgliederzahl stieg dabei auf \u00fcber 600 Mitglieder in den 1980er Jahren an,\n2003 fusionierte die Sektion Asch mit der Sektion Pfaffenhofen zur Sektion\nPfaffenhofen-Asch.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Asch \u2013 heute tschechisch A\u0161 \u2013, ganz im Nordwesten B\u00f6hmens an den Grenzen zu Sachsen\/Vogtland und Bayern\/Fichtelgebirge gelegen, hatte zur Gr\u00fcndungszeit der Sektion 1878 knapp 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner und war stark von der Textilindustrie gepr\u00e4gt. Die alpenferne Sektion suchte sich ihr Arbeitsfeld zun\u00e4chst ortsnah im Fichtelgebirge und am Hainberg bei Asch. Am letzteren wurde [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":6771,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6067"}],"collection":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait"}],"about":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portrait"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6067\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6077,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6067\/revisions\/6077"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}