{"id":6069,"date":"2019-08-31T13:40:54","date_gmt":"2019-08-31T11:40:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alpenverein.de\/geschichte\/?post_type=portrait&#038;p=6069"},"modified":"2020-09-01T12:00:34","modified_gmt":"2020-09-01T10:00:34","slug":"sektion-aussig","status":"publish","type":"portrait","link":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/blog\/portrait\/sektion-aussig\/","title":{"rendered":"Sektion Aussig"},"content":{"rendered":"\n<p>Aussig\n\u2013 heute tschechisch \u00dast\u00ed nad Labem \u2013, an der Elbe gelegen, war bis zum Ersten\nWeltkrieg eine der wichtigsten Industriest\u00e4dte der K.u.k.-Monarchie. Beg\u00fcnstigt\ndurch das nahe Kohlevorkommen entwickelte sich in Aussig besonders die\nchemische Industrie. Zur Zeit der Vereinsgr\u00fcndung hatte die Stadt etwa 25.000\nEinwohnerinnen und Einwohner. <\/p>\n\n\n\n<p>1904\nwurde hier die Sektion Aussig gegr\u00fcndet. Mit dem bereits existierenden\nGebirgsverein Aussig gab es gro\u00dfe personelle \u00dcberschneidungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sektion hatte ein reges Sektionsleben und veranstaltete\nzum Beispiel bis zum Ersten Weltkrieg Faschingsb\u00e4lle, die zur Finanzierung\neiner Aussiger H\u00fctte beitragen sollten. F\u00fcr den Bau der Sudetendeutschen H\u00fctte\nengagierte sich der Vorstand ab 1926\/27 ebenfalls sehr rege. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach\ndem Ersten Weltkrieg geh\u00f6rte das Gebiet um Aussig zur neugegr\u00fcndeten\nTschechoslowakischen Republik, die Sektionen wurden aufgefordert, ihre\nZugeh\u00f6rigkeit zu ausl\u00e4ndischen Organisationen zu beenden oder sich aufzul\u00f6sen.\nAus der Sektion Aussig wurde deshalb bis zur \u201eAnnexion\u201c 1938 der Deutsche Alpenverein\nAussig. Diesem wurde vom Hauptausschuss des D\u00d6AV 1936 die Samnaungruppe als\nArbeitsgebiet zugewiesen, wobei keine Aktivit\u00e4ten des Aussiger Vereins\nnachgewiesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab\n1937 \u00fcbernahm Aussig im Elbsandsteingebirge die Betreuung der Unfallhilfsstelle\nin Tyssa. <\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem das Vereinsleben bereits 1944 zum Erliegen gekommen war und die Sektion 1945 aufgel\u00f6st wurde, gr\u00fcndete sie sich sitzverlegt nach M\u00fcnchen am 16. August 1953 wieder. <\/p>\n\n\n\n<p>1977 fusionierte die Sektion Aussig mit den Sektionen Saaz, Silesia und Teplitz zur DAV-Sektion Sudeten. <\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aussig \u2013 heute tschechisch \u00dast\u00ed nad Labem \u2013, an der Elbe gelegen, war bis zum Ersten Weltkrieg eine der wichtigsten Industriest\u00e4dte der K.u.k.-Monarchie. Beg\u00fcnstigt durch das nahe Kohlevorkommen entwickelte sich in Aussig besonders die chemische Industrie. Zur Zeit der Vereinsgr\u00fcndung hatte die Stadt etwa 25.000 Einwohnerinnen und Einwohner. 1904 wurde hier die Sektion Aussig gegr\u00fcndet. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":6333,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6069"}],"collection":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait"}],"about":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portrait"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6069\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6703,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6069\/revisions\/6703"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}