{"id":6098,"date":"2019-08-31T14:59:10","date_gmt":"2019-08-31T12:59:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alpenverein.de\/geschichte\/?post_type=portrait&#038;p=6098"},"modified":"2020-09-01T12:21:43","modified_gmt":"2020-09-01T10:21:43","slug":"sektion-eger","status":"publish","type":"portrait","link":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/blog\/portrait\/sektion-eger\/","title":{"rendered":"Sektion Eger"},"content":{"rendered":"\n<p>Eger\/Cheb, ganz im Nordwesten B\u00f6hmens an der Grenze zu Bayern\/Fichtelgebirge gelegen, war eine alte deutsche Reichsstadt. Zur Zeit der Sektionsgr\u00fcndung 1894 lebten in Eger fast 20.000 Menschen. Industrie und Handwerk hatten die Stadt wohlhabend gemacht, gleichzeitig war Eger ein Verwaltungssitz. Die Sektion entfaltete reges Leben. 1904 erfolgte der Beschluss zum Bau einer H\u00fctte, der Egerer H\u00fctte am Seekofel\/Pragser Dolomiten. Umfangreiche Wegearbeiten gingen dem H\u00fcttenbau voraus, der 1906 begann und 1907 vollendet wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Verlust der H\u00fctte im Zuge der Kriegsniederlage im Ersten Weltkrieg erwarb die Sektion 1925 am Tillenberg (939 m) ein Grundst\u00fcck und erbaute dort ein Schutzhaus, das bis 1947 existierende Tillenberghaus. Dar\u00fcber hinaus erwarb der DAV Eger und Egerland, wie er ab 1920 hie\u00df, 1937 die Radst\u00e4dter H\u00fctte am Ro\u00dfbrand (1768 m). Nach umfangreichem Erweiterungsbau wurde sie 1977 als Egerlandh\u00fctte neu er\u00f6ffnet, jedoch aufgrund der finanziellen Lasten 1982 verkauft. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Aufl\u00f6sung der Sektion 1945 wurde sie 1954 mit Sitzverlegung nach Regensburg wiedergegr\u00fcndet, 1968 erfolgte der Beitritt des \u201eVereins der Bubenreuther Berg- u. Wanderfreunde\u201c als Ortsgruppe, der fortan die Hauptaktivit\u00e4ten der Sektion bestimmte. Die Sektion, deren Sitz 1981 nach Bubenreuth verlegt wurde, betreibt heute ein Wochenendhaus \u2013 das sogenannte Haus Egerland \u2013 in Almos in der Fr\u00e4nkischen Schweiz und die Neue Bubenreuther H\u00fctte in Piesendorf-Walchen, nachdem der seit 1968 bestandene Pachtvertrag \u00fcber die Bubenreuther H\u00fctte auf der Lesachalm 1994 von den Eigent\u00fcmern nicht verl\u00e4ngert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eger\/Cheb, ganz im Nordwesten B\u00f6hmens an der Grenze zu Bayern\/Fichtelgebirge gelegen, war eine alte deutsche Reichsstadt. Zur Zeit der Sektionsgr\u00fcndung 1894 lebten in Eger fast 20.000 Menschen. Industrie und Handwerk hatten die Stadt wohlhabend gemacht, gleichzeitig war Eger ein Verwaltungssitz. Die Sektion entfaltete reges Leben. 1904 erfolgte der Beschluss zum Bau einer H\u00fctte, der Egerer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":6335,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6098"}],"collection":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait"}],"about":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portrait"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6098\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6711,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6098\/revisions\/6711"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}