{"id":6183,"date":"2019-08-31T10:24:02","date_gmt":"2019-08-31T08:24:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alpenverein.de\/geschichte\/?post_type=portrait&#038;p=6183"},"modified":"2025-03-20T08:23:52","modified_gmt":"2025-03-20T07:23:52","slug":"sektion-reichenberg","status":"publish","type":"portrait","link":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/blog\/portrait\/sektion-reichenberg\/","title":{"rendered":"Sektion Reichenberg"},"content":{"rendered":"\n<p>Reichenberg\n\u2013 heute tschechisch Liberec \u2013 im Tal der Nei\u00dfe zwischen dem Jeschkenkamm und\ndem Isergebirge gelegen, war eine bedeutende deutsche Stadt in Nordb\u00f6hmen und\nvor allem f\u00fcr die Tuchherstellung und -handel ber\u00fchmt. Zur Zeit der Gr\u00fcndung\nder Sektion 1893 hatte die Stadt fast 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner.\nReichenberg als \u201eHauptstadt\u201c des Sudetenlandes hatte eine gr\u00f6\u00dfere Zahl von\nSchulen und h\u00f6heren Ausbildungsanstalten und bot als Verwaltungssitz auch ein\nreges Kulturleben. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Sektion er\u00f6ffnete am 1. August 1905 die Reichenberger H\u00fctte, an der Croda da Lago bei Cortina gelegen, die 1913\/1914 erweitert und im Zuge der Niederlage im Ersten Weltkrieg verloren ging.<\/p>\n\n\n\n<p>In\nder Folge er\u00f6ffnete die nunmehr zum Deutscher Alpenverein Reichenberg gewordene\nSektion die Neue Reichenberger H\u00fctte im Defreggental bei St. Jakob und\nerschloss die umliegenden Berge intensiv. <\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus besa\u00df der Verein von 1935 bis 1942 ein eigenes Skiheim, das Rupertihaus in M\u00fchlbach am Hochk\u00f6nig, und pflegte die Gipfeleinrichtungen im Lausitzer Gebirge und im Iser Gebirge. Sie leistete weiterhin einen wertvollen Beitrag zur Erschlie\u00dfung des \u201eB\u00f6hmischen Paradieses\u201c und ihre Ortsgruppe, die Bergsteigergilde \u201eAlpenfreunde\u201c, unterhielt im Riesengebirge bei Petzer ein eigenes Bergheim. Anfang der 1930er Jahre z\u00e4hlte der Verein 800 Mitglieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Aufl\u00f6sung 1945 gr\u00fcndeten ehemalige Mitglieder zun\u00e4chst eine Ortsgruppe in der \u00d6AV-Sektion Edelwei\u00df, ehe am 18. April 1953 die Wiedergr\u00fcndung als \u00d6AV-Sektion mit Sitz in Wien und einer Untergruppe in Kempten erfolgte. Die Sektion Edelwei\u00df hatte in der Zwischenzeit die Neue Reichenberger H\u00fctte wieder instandgesetzt, 1955 \u00fcbernahm die Sektion Reichenberg ihre H\u00fctte wieder. 1980 erfolgte dann die Sitzverlegung nach St. Jakob in Osttirol, dem Talort der Neuen Reichenberger H\u00fctte. Sie hat heute Ortsgruppen in Wien, Kempten und Wermelskirchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reichenberg \u2013 heute tschechisch Liberec \u2013 im Tal der Nei\u00dfe zwischen dem Jeschkenkamm und dem Isergebirge gelegen, war eine bedeutende deutsche Stadt in Nordb\u00f6hmen und vor allem f\u00fcr die Tuchherstellung und -handel ber\u00fchmt. Zur Zeit der Gr\u00fcndung der Sektion 1893 hatte die Stadt fast 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Reichenberg als \u201eHauptstadt\u201c des Sudetenlandes hatte eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":6367,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6183"}],"collection":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait"}],"about":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portrait"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6692,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/portrait\/6183\/revisions\/6692"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6367"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/services.alpenverein.de\/geschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}